Das Aktiventreffen der ver.di Jugend stand 2026 unter dem Titel „Feminist Rage Club“. Dafür entwickelten wir den Claim und die visuelle Identität. Vom 27. bis 29. März kamen FLINTA*-Personen aus ganz Deutschland zusammen, um sich auszutauschen, voneinander zu lernen und gemeinsam feministische Perspektiven zu stärken. Unsere Aufgabe war es, ein Veranstaltungsmotto und eine Identität zu entwickeln, die Menschen verbindet – während des Treffens und darüber hinaus.
© Foto: Katinka Schütt
© Foto: Katinka Schütt
Ein Veranstaltungsdesign als Marke.
Der Feminist Rage Club sollte kein Erscheinungsbild mit Ablaufdatum sein. Stattdessen entwickelten wir eine Markenwelt, die langfristig funktioniert und mit der Community wachsen kann. Wir haben eine Gestaltung entwickelt, die Zugehörigkeit sichtbar macht und sich visuell an einer jungen, popkulturellen Ästhetik orientiert. Sie ist laut, selbstbewusst und kompromisslos. Die genutzte Sprache entstand gemeinschaftlich. Buzzwords und Slogans entwickelten wir gemeinsam und schufen so einen authentischen Ton, der die Community widerspiegelt.
Mit der Kombination zweier Schriftarten entwickelten wir eine prägnante visuelle Sprache. Aus den fließenden Formen der Schmuckschrift Pillowlava leiteten wir ein flexibles Gestaltungssystem ab, das mit variierenden Buchstaben Dynamik, Vielfalt und einen hohen Wiedererkennungswert schafft. Unser Markenkit umfasste Canva-Vorlagen, Social-Media-Templates, Präsentationen, Icons und Grafikelemente. Dazu designten wir Give-Aways wie Bügelbilder, Postkarten und Plakate. Ein weiterer wichtiger Bestandteil war die Gestaltung des Veranstaltungsortes. Mithilfe von Bühnenbannern, Fensterbeklebungen und modularen Würfelwänden schufen wir eine starke räumliche Identität und verwandelten das Aktiventreffen in den Feminist Rage Club.
Eine Identität, die weiterlebt.
Der Feminist Rage Club endet nicht mit dem Aktiventreffen. Das Erscheinungsbild wird über Social Media weitergetragen, vielfach geteilt und von der Community angenommen. Merchandise und Printprodukte bleiben als sichtbare Zeichen der Zugehörigkeit im Umlauf. Besonders die eigenständige Bildsprache stößt auf große Resonanz. Sie übersetzt feministische Themen in eine zeitgemäße, kraftvolle Gestaltung, die junge Menschen anspricht. So haben wir eine Marke geschaffen, die Haltung sichtbar macht und Menschen miteinander verbindet.