Es gibt in unserem Essen Inhaltsstoffe, die auf keiner Zutatenliste stehen: Ausbeutung, Landraub und Umweltzerstörung. Unter dem Namen „Our Food. Our Future“ haben sich 16 NGOs aus ganz Europa mit Unterstützung  der Europäischen Union zusammengetan, um das zu ändern. Junge Europäer*innen sollen dafür begeistert werden, bei Politik und Unternehmen auf Veränderungen und Beendigung von Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen zu pochen.

Eine Kampagne für ganz Europa.

Als wir gemeinsam mit dem europäischen Kampagnen-Konsortium in die Entwicklung starteten, war die wichtigste Anforderung: Diese Kampagne muss junge Europäer*innen in allen 13 Partnerländern gleichermaßen ansprechen. Zuerst entstand darum ein modulares Kampagnendesign, das genauso jung und unangepasst ist, wie die Menschen, die für „Our Food. Our Future“ auf die Straßen gehen. Unser Design stellt ungerade Formen und knallige Farben in den Vordergrund und ist für die unterschiedlichen Bedürfnisse der nationalen Partner anpassbar. Die Farbpalette orientiert sich dabei an den bunten Farben unseres industriellen Ernährungssystems: Obstkisten, Frachtcontainer, Rabattschilder.

Den „Our Food. Our Future“-Kampagnenfilm entwickelten und produzierten wir zusammen mit unseren Partnern von WayOfLove.

Versteckte Zutaten, sichtbarer Protest.

Zunächst für drei Jahre wird „Our Food. Our Future“ Alarm schlagen. Wichtig ist den Organisator*innen, dass sich junge Europäer*innen möglichst stark in die Kampagne einbringen können. Dafür entwickelte wegewerk einen europaweiten Ideenwettbewerb und unterstützte die Kampagne im Rahmen einer europäischen Aktionswoche bei einer Guerilla-Aktion:

In Supermärkten von Lissabon bis Bukarest brachten Aktivist*innen Sticker an Produkten an, die besonders schädlich für Mensch und Umwelt sind. Neugierige Einkäufer*innen kommen per QR-Code zur von uns konzipierten Kampagnenseite und lernen hier mehr über das Unrecht in unserem Nahrungssystem.