Screenshot eines Google-Suchergebnis zu "typo3 agentur berlin". wegewerk auf Platz 2.

Heureka. wegewerk nach SEO auf Platz zwei.

Ziel: Mit Suchmaschinen-Optimierung in die Top10

Die Überraschung war gelungen. Bei unserem Relaunch Anfang 2018 haben wir unseren Leistungen einzelne Seiten spendiert. Natürlich war ein Ziel, mit diesen Leistungen auch Suchmaschinen-Optimierung zu betreiben. Vor allem die Suche nach „TYPO3 Agentur Berlin“ interessierte uns - bei dem Begriff lagen wir bislang nur auf der fünften oder sechsten Ergebnisseite — noch hinter unserem Ergebis bei „Drupal Agentur Berlin“ oder „Agentur für Kampagnen“, obwohl wir der Begriff im Seitentitel jeder Seite stand. Mit dem Relaunch und der neuen Navigationsstruktur steigerte sich das Ranking stetig.

Ergebnis: Platz 1 … oder doch nicht?

Noch skeptisch prüften wir das Ergebnis mit geleertem Browser-Cache und in privatem Fenster und baten auch noch Dritte, das mit ihrem Browser zu prüfen. Dabei gab jemand versehentlich nur „TYPO3 Agentur“ ein und berichtete, wir stünden auf Platz 1. Wir probierten das gleiche und rieben uns die Augen. Ohne die räumliche Einschränkung noch relevanter — wie kann das sein?

Das könnte daran liegen, dass Google die IP-Adresse der Suchenden räumlich auswertet. So kann Google mit all seinen Daten unseren Internetanschluss relativ genau in Berlin Mitte verorten, entsprechend werden also zunächst die relevantesten Treffer in dieser Gegend angezeigt. An welcher Stelle wir für jemanden außerhalb Berlins stehen, haben wir dann mit dem Service www.teleportyou.com für Nutzer*innen aus den Niederlanden getestet. Dort stehen wir bei „TYPO3 Agentur“ auf Patz 64 hinter TYPO3-Agenturen aus NRW.

Dass wir bei der recht unspezifischen Anfrage nach „TYPO3 Agentur“ nicht überall ganz vorne angezeigt werden, ist aber kein Drama. Sucht jemand in Berlin, sind wir unter den Top10, und im politischen Berlin-Mitte auf Platz 1. Das zählt.

Welche SEO-Tricks waren im Spiel?

SEO ist eine Geheimwissenschaft — das zumindest vermitteln einige SEO-Spezialisten. So kamen schon einige unserer Kunden mit dem Ausdruck einer SEO-Analyse ihrer Website auf uns zu, die ihnen ein Suchmaschinen-Optmierer im Rahmen einer Akquise-Bemühung unaufgefordert erstellt hat — mit scheinbar dramatischen Werten. „Unser Sichtbarkeitsindex liegt im Promillebereich? Wir müssen was tun!“

Richtig ist, dass es kaum gesichertes Wissen gibt, wie genau Suchmaschinen Inhalte bewerten und ranken. Da die Suchmaschinenbetreiber ihre Algorithmen dazu verständlicher Weise unter Verschluss halten, hat die Interpretation des Orakels „Suchmaschine“ tatsächlich etwas von einer Geheimwissenschaft. Das führt dazu, dass das ein oder andere Mittelchen, mit dem man sich angeblich einen kleinen Vorsprung gegenüber dem Wettbewerb erkaufen kann, auch etwas von Quacksalberei beinhaltet. In dem Markt, in dem sich der größte Teil unserer Kunden bewegt, reicht es aber oft, drei Gundregeln zu befolgen.

Gute Seite, guter Code, gute Texte.

So waren es auch nur unsere drei Bordmittel, die zu diesem Ergebnis verhalfen.

Bei der guten Seite profitieren wir sicherlich davon, seit vielen Jahren am Markt zu sein, so dass wegewerk in der einen oder anderen Pressemitteilung verlinkt ist und im Impressum der Websites renommierter Institutionen auftaucht. Das stärkt unsere Autorität — auch ohne mit konkreten Keywords verlinkt zu sein. Und die Autorität einer Marke, darin sind sich die Optimierer einig, hat direkten Einfluss auf das Ranking in den Suchergebnissen.

Um den guten Code kümmern sich unsere Programmierer*innen. Wir raten Kunden, die sich für Suchmaschinenoptimierung interesseren, ihre Seite möglichst zugänglich und barrierefrei zu gestalten. SEO und Barrierefreiheit sind in technischer Hinsicht zwei Seiten derselben Medaille, auch Suchmaschinen sind „blind“. Es geht dabei beispielsweise darum, Überschriften als solche auszuzeichnen, interne Links und Headlines konsistent zu benennen, dynamisch einblendbare Informationen lieber zunächst auszublenden statt nachzuladen etc.

Schließlich geht es um die Redaktion. Gute Texte sind verständlich, konzentrieren sich auf das Thema des Suchbegriffs, so dass dieser nicht zu oft und nicht zu selten auftaucht. Auch in Bildunterschriften oder beschreibenden Alternativtexten kann das Keyword auftauchen, wenn das Bild zum Thema gehört.

Ein praktischer Tipp: Das im WordPress-Umfeld seit langem bekannte Yoast-Plugin gibt es seit einiger Zeit auch als TYPO3-Extension. Das Tool schreibt zwar leider keine Texte, aber es hilft dabei, die gängigen SEO-Empfehlungen für ein gewünschtes Keyword im Blick zu behalten. Und der nächsten TYPO3 Version 9 wird ein guter Teil der Yoast-Funktionen sogar in das CMS fest eingebaut sein. 

Was braucht man für eine SEO-Optimierung?

Wir möchten die Leistung spezialisierter SEO-Optimierer aber nicht schmälern. Selbst wenn wir alles richtig machen, wird ein guter Optimierer noch Verbesserungsmöglichkeiten finden. Genauso, wie Suchmaschinenbetreiber ihre Algorithmen stetig anpassen, um besser auf die Bedürfnisse ihrer Nutzer*innen zu reagieren, so ist auch SEO ein fortlaufender Prozess.

Seitenbetreiber können den Wert ihrer Seite steigern, indem sie z.B. nicht für jedes Thema eine eigenständige Website einrichten, sondern mit Landingpages die Verlinkung ihrer Haupt-Domain fördern. Sie können sich um die Verlinkung ihrer Seite bei strategischen Partnern kümmern. Redakteurinnen und Redakteure können sich damit vertraut machen, was einen SEO-freundlichen Text ausmacht — ohne sich dabei redaktionell verbiegen zu müssen. Gerne unterstützen wir das mit einer Schulung und/oder der Installation eines Assistenten wie Yoast. 

Man kann natürlich auch noch tiefer in das Thema eintauchen, und mit Tools wie SISTRIX Texte, Keywords und Ads analysieren. Wer sich darum nicht selbst kümmern möchte, für den sind SEO-Profis die richtigen Ansprechpartner. Zwischen gar nicht und richtig professionell gibt es aber viel, was mit geringem Aufwand erreicht werden kann. Dazu möchten wir mit diesem Bericht über unsere Erfolge ermutigen.